Wissensmanagement

Im heutigen wissens- und innovationsorientierten Kommunikationszeitalter wird das im Unternehmen vorhandene Wissenskapital immer mehr zum entscheidenden Produktionsfaktor.

 

Die Grundlage für das Wissensmanagement bildet die Wissensbasierte Unternehmenssicht (Knowledge-based View of the Firm).  Einen Beitrag zum Wissensmanagement leisten Informationssysteme, die Mitarbeiter vernetzen und Informationen bereitstellen und bewahren.

 

Dabei gehen die Ziele praktischen Wissensmanagements über die reine Versorgung der Mitarbeiter mit Informationen hinaus: Mitarbeiter sollen lernend Qualifikationen und Fähigkeiten entwickeln und wertschöpfend einsetzen können.

 

Bei der Erhaltung und Vermittlung von Wissen im Unternehmen werden verschiedene Strategien angewendet, je nachdem ob sich dieses Wissen dazu eignet, schriftlich niedergelegt (kodifiziert) zu werden, oder ob eine eine Weitergabe erforderlich ist. Im Englischen werden diese Wege mit „People-to-Document“ (Kodifizierung) bzw. „People-to-People“ (Implizites oder Stilles Wissen, engl. tacit knowledge) bezeichnet.

 

Zur Weitergabe von implizitem Wissen sind andere Methoden erforderlich als im Bereich „(bring) people-to-document(s)“, wo vor allem auf Datenbank- und Dokumentenmanagement beruhend Lösungen zur Verfügung stehen.